Schulungsprojekte agil aufsetzen – ein Paradigmenwechsel

Große IT- und Veränderungsprojekte werden meist durch begleitende Qualifizierungsprojekte unterstützt. Während sich ein Team externer Berater, IT-Experten und Managern damit befasst, ein neues Software-System, neue Prozesse oder neue Organisationsstrukturen zu implementieren, gilt es parallel, die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die anstehenden Veränderungen vorzubereiten. Das bedeutet Kommunikation als Teil des „Change Managements“. Noch wichtiger ist die Schulung der Veränderung. Ein Projekt ist erst dann erfolgreich,…

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New Work: Arbeitsweisen und Kompetenzprofile für die digitale (Arbeits-)Welt

von Sophie Hartmann: Die Diskussion zum Thema New Work steht in engem Zusammenhang mit dem Wandel unserer Arbeitswelt in den letzten 150 Jahren. Treiber wie die Globalisierung, die Automatisierung und die Digitalisierung haben unsere Welt von einer langsamen und planbaren, in eine ungewisse, komplexe und mehrdeutige Welt verwandelt. In diesem Kontext fällt häufig der Begriff VUCA-Welt. VUCA beschreibt die neuen Rahmenbedingungen und damit eine Welt,…

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Nur intrinsisch motiviert?

Motivation ist ein vieldiskutierter und in unterschiedlichsten Kontexten verwendeter Begriff. Man soll Mitarbeiter*Innen motivieren, Lernende, Vertriebler – und überhaupt jeder jeden. Es zeichnet gute Lehrende/Trainer oder auch Manager aus, dass Sie die Kunst des Motivierens beherrschen. Besonders im Trend sind dabei Motivationstheorien, die auf Freiheit und Selbstbestimmung abheben. Zu nennen wäre hier zum Beispiel die in der Pädagogik derzeit wohl populärste Auslegung nach Deci &…

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Digital und nicht allein Teil II – Was unterscheidet das virtuelle Unterrichten vom Unterrichten im Präsenzunterricht?

Bei allen Unterschieden zwischen dem Unterrichten im virtuellen Raum und dem im Klassenzimmer gibt es doch viele Gemeinsamkeiten, insbesondere was die Didaktik angeht. So beinhalten didaktischen Modelle die Fragen, die im Vorfeld jeder Unterrichtsplanung gestellt werden sollten: Was sind die Vorgaben (Bildungsplan, Lehrplan)? Welche spezifischen Voraussetzungen bringen die Lernenden mit (individuelles Wissen, Interessen, Fertigkeiten, Bedürfnisse)? Welche Inhalte sollen vermittelt werden? Welche Bedeutung, welche Relevanz besitzen…

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Digital und nicht allein

Erfahrungen aus dem virtuellen Unterricht während der Corona-Krise (Teil I) Mitte März schlossen sich die Schultüren in allen Schulen des Landes Baden-Württemberg. Damit kam der Umstieg von Präsenzunterricht auf den virtuellen Unterricht abrupt und zunächst für alle überraschend. Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, alle waren von einem auf den anderen Tag mit der Notwendigkeit des Fern-Unterrichts konfrontiert. In einem ersten Schritt waren virtuelle Klassenzimmer…

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70-20-10 – ein Widerspruch!

Das bekannte „70-20-10“ ist eine populäre Kurzformel für die Bedeutung verschiedener Lernformen im beruflichen Umfeld. Kurz gefasst, sagt diese Formel aus, dass Lernende bzw. Mitarbeiter nur 10% des am Arbeitsplatz relevanten Wissens in formalen Lernformaten (Seminar, Schulung) erworben haben. Weitere 20% kämen von sozialen Lernformen (Nachfragen im Kollegenkreis, Feed-Back) und ganze 70% würde man sich durch das aktive eigene Tun am Arbeitsplatz aneignen. Die Grundlagen…

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Die digitale Akademie – warum online-Lernangebote eine zentrale Plattform brauchen

Die gegenwärtige Krisensituation bringt dem „digitalen Lernen“ einen enormen Schub. Aus der einfachen Tatsache heraus, dass es schlicht nicht anders geht, fangen Unternehmen, Schulen und andere Organisationen an, klassische Schulungsangebote in digitale Formate zu transferieren. Vieles läuft dabei nach der Methode „Versuch und Irrtum“. Man nutzt Skype für Online-Schulungen oder Whatsapp zum Austausch von Aufgaben. Lernmaterialien werden eingescannt und per Mail versendet. Teilweise gibt es…

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IT-Trainingsprojekte komplett remote/digital – geht das?

Die aktuellen Krisenzeiten geben den digitalen und selbstgesteuerten Lernformen einen enormen Push. E-Learning in unterschiedlichen Formen ist schlicht die einzige Möglichkeit, wenn sich Gruppen wegen der momentanen Ansteckungsgefahr nicht in einem Schulungsraum zusammenfinden können. Und es ist erstaunlich, wie viel auf einmal geht. Auch Ungeübte entdecken in ihrem Home-Office die Möglichkeiten von Online-Konferenzen oder Web-Based-Trainings. Und keiner bezweifelt, dass das einzelne Lernprogramm oder der fachliche…

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Worauf kommt es im (guten) Unterricht an?

Mit dieser Frage beschäftigen sich naturgemäß alle Lehrpersonen, Wissenschaftler und Studierende, die später unterrichten wollen. Was aber bedeutet „guter Unterricht“? Im deutschsprachigen Raum entstanden in den letzten Jahrzehnten Kataloge zu gutem Unterricht von unterschiedlichen Forschern (Meyer 2004, Helmke 2012, Kunter & Voss 2011, u.a.), die empirisch gut fundiert sind. Hier werden eine Vielzahl von Qualitätskriterien aufgeführt wie: Klassenführung, klare Struktur, kognitive Aktivierung der Lernenden, vorbereitete…

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Apprenticeship of observation – Was macht Lehrerbildung so besonders?

von Professor Jürgen Seifried: Der Ausdruck “Apprenticeship of observation” (der Begriff geht auf Dan C. Lortie, einem Professor für Erziehungswissenschaft an der University of Chicago, zurück, der dieses Konzept in seinem Buch „Schoolteacher: A Sociological Study” aus dem Jahr 1975 beschreibt) ist vielleicht nicht sonderlich geläufig, aber er beschreibt ein wichtiges Phänomen, das das Leben einer Lehrerbildnerin/eines Lehrerbildners nicht leichter macht. Es geht darum, dass…

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